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Die Methoden

Menschliches
Unsere Arbeit
Portfolio

Menschliche Entwicklung

Im Focus unserer Arbeit steht die sensible und aufmerksame Betrachtung menschlicher Entwicklung.

Aber was genau ist darunter zu verstehen?

Um das zu klären, sollten wir uns den Begriff „menschliche Entwicklung“ noch mal etwas genauer anschauen – insbesondere in Bezug auf Kindheit und Jugend.

In der traditionellen Entwicklungspsychologie betrachtet man diese beiden Lebensabschnitte oft als stringent aufeinanderfolgend. Ist ein Lebensabschnitt durch, kommt eben der nächste. So oder so ähnlich wird menschliche Entwicklung dargestellt. Erkundigen wir uns bei Erwachsenen nach ihren Erlebnissen und Erfahrungen aus ihrer Kindheit und Jugend, so sind die Antworten meist in chronologischer Reihenfolge gehalten. Bestimmte Merkmale physiologischer und psychologischer Natur sind dieser Theorie zufolge charakteristisch für die jeweiligen Entwicklungsabschnitte.


Angereichert mit subjektiven Erinnerungen, gesellschaftlichen Erwartungen oder philosophischen Ansichten entstand eine normativ geprägte Erziehungsauffassung, deren Einflüsse sich in den gegenwärtigen Entwicklungs- und Bildungsmodellen wiederfinden. Viele Eltern, Erzieher und Pädagogen, aber auch Entscheidungsträger in Politik und Gesellschaft erkennen inzwischen, dass es offensichtlich doch nicht ganz so einfach zu sein scheint.

Auf der anderen Seite haben wir den dialektischen Entwicklungsbegriff. Er beschreibt den Zusammenhang zwischen den unterschiedlichen Lern- und Lebensphasen als einen dynamischen Prozess. Dieser Theorie nach ist das Lernenwollen der eigentliche Antrieb, der gleichfalls die Bereitschaft beeinflusst, sich weiteren Aufgaben zu stellen – also zu wachsen und in der Entwicklung voranzuschreiten oder eben auch nicht.

Vier Faktoren sind im Wesentlichen durch die Entwicklungspsychologie benannt worden, die den Motor der Entwicklung beeinflussen:

  • innerlich-biologische
  •  individuell-psychologische
  • kulturell-soziologische und
  •  äußerlich-physikalische.

Wenn Kinder und Jugendliche sich also einer Herausforderung gegenübersehen, dann hat dies oft mit einer oder mehrerer dieser in wechselseitiger Beziehung stehenden Faktoren zu tun.

Unsere Arbeit

Bei einer Gegenüberstellung beider Entwicklungsmodelle wird schnell klar, dass ein Unterstützungsformat von Kindern und Jugendlichen nur dann nutzbringend sein kann, wenn es gleichfalls dynamisch ist.
Würde es statische Lösungsvorgaben unterbreiten, deren Grundlage die Beobachtung vermeintlicher charakteristischer Merkmale eines bestimmten Lebensabschnittes ist, würde sie eben nur jener Fremdwahrnehmung dienen.

Der dialektische Entwicklungsbegriff nimmt daher eine wesentliche Rolle innerhalb des IPE-Coachings ein. Er wird dem jungen Menschen in seiner Gesamtheit und Situation am ehesten gerecht. Der Wille, sich neuen Herausforderungen zu stellen und/oder emotionale Einschränkungen zu beseitigen kann trainiert und gestärkt werden, wenn die Anliegen und Ziele von Kindern und Jugendlichen im Gesamtkontext ihrer Situation (Entwicklung) gesehen und beachtet werden. Denn nur auf diese Weise werden junge Menschen ermutigt, selbstbestimmt zu agieren (intrinsische Motivation).

Um das zu erreichen, nutzen wir in einem IPE-Coaching eine Vielzahl an Methoden und Techniken, die auf die individuellen Erfordernisse, vor allem aber auf die Potenziale des Kindes eingehen. Sie bauen aufeinander auf und sind in ihrer Wirkung verzahnt, so dass Ihr Kind auch dann noch davon profitiert, wenn das Coaching längst vorüber ist – sein ganzes Leben.

Ein IPE-Coaching für Kinder und Jugendliche ist also wesentlich mehr als das Reden über Lösungen oder ein bloßes Entspannungstraining. Die Methoden und Techniken wirken tiefgreifend und sind damit hochwirksam. Sie führen zu schnellen und dauerhaften Lösungen.

Einen Auszug aus unserem Methodenportfolio erhalten Sie auf den folgenden Seiten.

Portfolio
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